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Unser Hofhund, Strubel heißt er, ist gar lobesam; nur die Ruhestörer beißt er, denen ist er gram.
Ach, er liefe gern den Katzen durch den Garten nach; bellt auch gerne nach den Spatzen auf dem Scheunendach.
Doch er muss darauf verzichten, folgsam seinem Herrn; denn er ist ein Hund mit Pflichten und gehorcht wohl gern.
Wenn dann Väterchen ihm schmeichelt: “hast es brav gemacht“ und das Kinn ihm gnädig streichelt, ist's, als ob er lacht.
Und wie schön kann Strubel springen und kann aufrecht gehn, kann Verlornes wiederbringen und kann Schildwach stehn!
Demut, Biedersinn und Treue sind in ihm vereint, und wir preisen stets aufs neue Strubel, unsernFreund.
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Zaghaft vom Gewölk ins Land fließt des Lichtes Flut aus des Mondes bleicher Hand; dämpft mir alle Glut.
Ein verirrter Schwimmer schwebt durch den Wald zum Fluss, und das dunkle Wasser bebt unter seinem Kuss.
Hörst du, Herz? die Welle lallt: küsse, küsse mich! Und mit zaghafter Gewalt, Mädchen, küss´ ich dich.
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Schlaf, mein Küken; Racker, schlafe! Kuck: im Spiegel stehn zwei Schafe, bläkt ein großes, mäkt ein kleines, und das kleine, das ist meines! Bengel, Bengel, brülle nicht, du verdammter Strampelwicht.
Still, mein süßes Engelsfüllen: morgen regnet's Zuckerpillen, übermorgen blanke Dreier, nächste Woche goldne Eier, und der liebe Gott, der lacht, dass der ganze Himmel kracht.
Und du kommst und nimmst die Spenden, säst sie aus mit Sonntagshänden, und die Erde blüht von Farben, und die Menschen tun's in Garben - Herrr, den Bengel kümmert nischt, was man auch für Lügen drischt!
Warte nur, du Satansrachen: heute Nacht, du kleiner Drachen, durch den roten Höllenbogen kommt ein Schmetterling geflogen, huscht dir auf die Nase, huh, deckt dir beide Augen zu -
deckt die Flügel sacht zusammen, daß du träumst von stillen Flammen, von zwei Flammen, die sich fanden, Hölle Himmel still verbanden - - So, nun schläft er; es gelang; Himmel Hölle, Gott sei Dank!
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