Frühlingsglaube

von Monika Spatz (Kommentare: 0)

Warm ist es jetzt schon, jetzt Anfang April, 23 Grad- fast ein Sommertag! Eigentlich kann man es gar nicht glauben, dass der Winter- der ja dieses Jahr eigentlich keiner war – uns endgültig den Rücken zugekehrt hat. Und doch ist es so: Allerorten blühen die Blumen, die Bäume. Es ist tatsächlich schon Frühling.

Auch Ludwig Uhland hat an den Frühling geglaubt, geglaubt, dass er jedes Jahr aufs Neue kommt, und das in Lyrik umgesetzt. Sein bekanntes Gedicht „Frühlingsglaube“ steht heute als Gedicht der Woche.

Frühlingsglaube

Die linden Lüfte sind erwacht,
Sie säuseln und weben Tag und Nacht,
Sie schaffen an allen Enden.
O frischer Duft, o neuer Klang!
Nun, armes Herze, sei nicht bang!
Nun muss sich alles, alles wenden.

Die Welt wird schöner mit jedem Tag,
Man weiß nicht, was noch werden mag,
Das Blühen will nicht enden.
Es blüht das fernste, tiefste Tal:
Nun, armes Herz, vergiss der Qual!
Nun muss sich alles, alles wenden.


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