Das Lied der Deutschen

von Monika Spatz (Kommentare: 0)

Sein Verfasser war der Dichter August Heinrich Hoffmann von Fallersleben, der es 1841 im politischen Exil auf der Insel Helgoland schrieb. Heute wird die dritte Strophe als deutsche Nationalhymne gesungen.

Zu der Zeit, als dieses Lied entstand, bestand das Deutsche Reich aus 39 kleinen Staaten, die alle ihre eigene Hymne sangen. Ein einheitliches Lied aller Deutschen fehlte. Gegen diese Uneinigkeit dichtete Hoffmann von Fallersleben dieses Lied. Er schrieb es auf die Melodie der österreichischen Kaiserhymne, die damals sehr bekannt war.

Bereits zur Revolutionszeit 1848 wurde dieses Lied, damals noch alle drei Strophen, gerne gesungen. Zum ersten Mal erklang es offiziell am Ort seiner Entstehung als die Insel Helgoland 1890 von den Briten feierlich den Deutschen übergeben wurde. Das erlebte Fallersleben allerdings nicht mehr, er war 1874 gestorben. 1922 erklärte der damalige Reichspräsident Friedrich Ebert das Lied zur deutschen Nationalhymne.

Nach dem Missbrauch des Liedes durch die Nationalsozialisten wurde das Deutschlandlied nach dem Zweiten Weltkrieg verboten.

Ab 1952 wurde bei staatlichen Anlässen die dritte Strophe gesungen, ohne dass diese Hymne offiziell proklamiert worden war.

Erst seit 1991 ist die dritte Strophe nun offiziell die „Nationalhymne für das deutsche Volk“.

Hoffmann von Fallersleben hat übrigens viele Gedichte geschrieben, die als Volkslieder sehr bekannt wurden und immer noch sind, z.B. Morgen kommt der WeihnachtsmannSumm, summ summ, Bienchen, summ herum und Wer hat die schönsten Schäfchen?

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